In meinem letzten Beitrag vom Januar 2019 bin ich grundsätzlich auf das Thema Teilzeitarbeit bzw. Reduktion von Erwerbsarbeit eingegangen. Heute folgen die im damaligen Blogpost versprochenen Fallbeispiele. Natürlich gibt es einerseits schon genug Arbeitgeber, die Teilzeitarbeit zulassen oder sogar willkommen heißen. Deshalb werde ich in diesem Beitrag keine 08/15 Beispiele bringen, sondern besonders auffällige Beispiele, gewissermaßen zur intellektuellen Kontrastierung. Es geht darum zu sehen, was möglich ist. Mit anderen Worten und ganz trivial: Auch für die Reduktion der Erwerbsarbeit hin zu irgendeiner Form von Teilzeitarbeit gilt: Wo ein Willle, da ein Weg.

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Dialog. Wir reden täglich: morgens, mittags, abends und nachts. Reden scheint uns selbstverständlich. Wir machen uns dabei kaum Gedanken über die Art, wie wir miteinander reden und wie wir auf das Reden der anderen reagieren. Weder erforschen wir in der Tiefe, wie wir zu bestimmten Meinungen und Argumenten gekommen sind, noch die Wurzeln unserer Emotionen. Genau das ist der Sinn und Zweck des Dialogs als Methode mit einem klaren Setting: Erkundung unserer Ansichten, mentalen Modelle, Glaubenssätze sowie der Art und Weise, wie wir miteinander kommunizieren. In einer zunehmend beschleunigten Zeit, in der Agilität schon fast zum Standardnarrativ wurde und in der wir in Echtzeit quer über den Globus mit Kollaborationstools chatten können, braucht es wieder Räume der Ruhe.

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New Work und Nachhaltigkeit

Da war sie wieder die Frage: „Was hat New Work eigentlich mit Nachhaltigkeit zu tun?“ Letzthin gestellt von einer Teilnehmerin beim Eco Design Forum wo die Kultur-Komplizen einen Workshop zum Thema „Nachhaltige, ethische, soziale Führung“ hielten.

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Intuition: Die Digitalisierung schreitet mit Siebenmeilenstiefeln voran. Natürlich macht sie auch nicht halt vor der Personalauswahl und dem Recruiting. Mittlerweile sind die ersten Algorithmen für Recruitingproesse entwickelt und werden beworben. Im August 2017 erschien in der Wirtschaftswoche der Artikel „Passende Mitarbeiter kann man berechnen“. Ganz unabhängig von der Frage, wie gut das funktioniert, stellt sich in diesem Zusammenhang einmal mehr die Frage nach den Chancen und Risiken der Intuition im Recruiting.

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