Ich bin nicht ganz sicher, aber mir scheint, dass ich in letzter Zeit Sätze wie „Wir müssen wertschätzend miteinander kommunizieren…“ oder „… das muss konstruktiv formuliert werden…“ häufiger höre als noch vor einem Jahr.

Auch bei unserer gemeinsamen Kompass-Replik bei den Unternehmensdemokraten stießen sich einige Wenige an unserer klaren und teilweise ironischen Sprache.

Natürlich bin ich nicht gegen einen konstruktiven Sprachgebrauch und wertschätzende Kommunikation, im Gegenteil. Was mir jedoch auffällt, dass sich verstärkt schwarz-weiß-Muster in der New Work Kommunikation zeigen: Das, was nicht lieb und positiv formuliert ist, wird als „böse“ abgelehnt oder gar negiert. Im Allgemeinen wird Ironie als stilistisches Mittel vielfach entweder nicht verstanden oder als „nicht wertschätzend“ abgewertet. Ich plädiere deshalb dringend für eine New Work Streitkultur!

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Dialog. Wir reden täglich: morgens, mittags, abends und nachts. Reden scheint uns selbstverständlich. Wir machen uns dabei kaum Gedanken über die Art, wie wir miteinander reden und wie wir auf das Reden der anderen reagieren. Weder erforschen wir in der Tiefe, wie wir zu bestimmten Meinungen und Argumenten gekommen sind, noch die Wurzeln unserer Emotionen. Genau das ist der Sinn und Zweck des Dialogs als Methode mit einem klaren Setting: Erkundung unserer Ansichten, mentalen Modelle, Glaubenssätze sowie der Art und Weise, wie wir miteinander kommunizieren. In einer zunehmend beschleunigten Zeit, in der Agilität schon fast zum Standardnarrativ wurde und in der wir in Echtzeit quer über den Globus mit Kollaborationstools chatten können, braucht es wieder Räume der Ruhe.

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In unserer kleinen priomy-Bude zündeln wir ab und an mal und experimentieren echt gerne. Wir sind selbst ein Reallabor, in dem wir (fast) alles testen, was im New Work Universum nicht bei drei auf den Bäumen ist. Anders gesagt, das, wovon wir reden, haben wir an uns selbst, in unserer täglichen Arbeit vorher getestet, bevor wir es nach außen tragen. Das Thema OKR (Objectives & Key Results) stand schon eine Weile im Raum, bevor wir uns zur konkreten Anwendung entschlossen.

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New Work und Nachhaltigkeit

Da war sie wieder die Frage: „Was hat New Work eigentlich mit Nachhaltigkeit zu tun?“ Letzthin gestellt von einer Teilnehmerin beim Eco Design Forum wo die Kultur-Komplizen einen Workshop zum Thema „Nachhaltige, ethische, soziale Führung“ hielten.

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Intuition: Die Digitalisierung schreitet mit Siebenmeilenstiefeln voran. Natürlich macht sie auch nicht halt vor der Personalauswahl und dem Recruiting. Mittlerweile sind die ersten Algorithmen für Recruitingproesse entwickelt und werden beworben. Im August 2017 erschien in der Wirtschaftswoche der Artikel „Passende Mitarbeiter kann man berechnen“. Ganz unabhängig von der Frage, wie gut das funktioniert, stellt sich in diesem Zusammenhang einmal mehr die Frage nach den Chancen und Risiken der Intuition im Recruiting.

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