Dank der Recherche von Daniela, vermag ich den Zeitpunkt, an dem die E-Mail mit der Grundidee für eine Jobbörse zu mir kam, ebenfalls exakt definieren: 28.01.2016, 10:10 Uhr. Den folgenden Ablauf kann ich nicht mehr exakt rekonstruieren. Habe ich das gleich zur Kenntnis genommen, habe ich mir den langen Text, durchgelesen und sofort verstanden, was da passiert oder haben Daniela und ich erst am Abend darüber gesprochen, als ich von der Arbeit nach Hause am? Ich weiß es nicht mehr. Jedoch an eine Sache erinnere ich mich deutlich! Als ich verstanden hatte, um was es geht, war ich sofort wie elektrisiert. Denn das war das, was ich zu dem Zeitpunkt in vielen Diskussionsrunden zu der »New Work«-Idee immer wieder gehört hatte: »Der Gedanke ist ja klasse und ich würde auch gerne selbstbestimmt arbeiten, aber wo kann ich das denn?«

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Priomy kam per E-Mail zu mir. Und zwar exakt am 28.01.2016 um 9.36 Uhr. Ich bloggte seit Herbst 2015 bei den Unternehmensdemokraten und wir wollten uns in Kürze mit allen Autoren gemeinsam persönlich treffen. Andreas hatte die E-Mail zu unserem bevorstehenden Autorentreffen verschickt und darin seine Überlegungen zur Buchwebsite inkl. Blog beschrieben. In der E-Mail schrieb er etwas von „demokratischer Jobbörse“ und dass die Zielgruppe des Blogs gar nicht die wäre, die er vermutet hatte, verbunden mit der Frage „Warum biete ich (wir?) über die Website nicht eine Jobbörse für demokratische Unternehmen an, die demokratisch gesinnte MA suchen?“. „Jobbörse“ und „demokratische Unternehmen“ triggerte bei mir sofort. Eine Jobbörse im New Work Kontext wäre cool, dachte ich. Um 10.10 Uhr leitete ich die E-Mail an Stefan zur Info weiter und um 11.11. Uhr verschickte ich meine Zusage an Andreas. Von meiner Seite aus war damit der Weg für priomy, bzw. „democracy works“ (eine Wortschöpfung, die Andreas‘ Exfrau Andrea ins Spiel brachte), wie wir die Jobbörse zunächst nannten, frei.

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Bei einem Wochenende zur Sozialen Plastik nach Beuys traf ich das erste Mal auf Daniela und Stefan Röcker. Der gemeinsame Wertekanon war dadurch vielleicht schon besiegelt. Und aus einer Bekanntschaft im Zeichen der Kunst wurde Freundschaft.

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So. Nun ist es soweit: Wir sind öffentlich, sichtbar, ansprechbar. Endlich. Es hat eine Weile gedauert, bis zum Hier und Jetzt unserer Öffentlichkeit. Im folgenden Post skizziere ich meine Perspektive auf unsere Gründungsgeschichte, ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Wahrheit.

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