In den letzten Wochen haben wir uns einen Haufen Websites unterschiedlichster Unternehmen und Non-Profit-Organisationen für den Aufbau unserer priomy.map angesehen. Dabei stellten wir mit Erschrecken fest, das die erschlagende Mehrheit – sagen wir gefühlte 90 Prozent – in keiner Weise sichtbar machen, WIE sie zusammen arbeiten. Hie und da finden sich ein paar wohlfeile Worte zu den Werten oder über das Leitbild, wobei böse Zungen zu erkennen glauben, dass da gerade eine Copy-Paste Welle grassiert. Diese mangelnde Transparenz und Authentizität hat fatale Folgen. Weiterlesen

In meinem letzten Beitrag vom Januar 2019 bin ich grundsätzlich auf das Thema Teilzeitarbeit bzw. Reduktion von Erwerbsarbeit eingegangen. Heute folgen die im damaligen Blogpost versprochenen Fallbeispiele. Natürlich gibt es einerseits schon genug Arbeitgeber, die Teilzeitarbeit zulassen oder sogar willkommen heißen. Deshalb werde ich in diesem Beitrag keine 08/15 Beispiele bringen, sondern besonders auffällige Beispiele, gewissermaßen zur intellektuellen Kontrastierung. Es geht darum zu sehen, was möglich ist. Mit anderen Worten und ganz trivial: Auch für die Reduktion der Erwerbsarbeit hin zu irgendeiner Form von Teilzeitarbeit gilt: Wo ein Willle, da ein Weg.

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Teilzeitarbeit: Mit meinem ersten Post im noch relativ neuen Jahr reflektiere ich einen wichtigen Punkt der täglichen Erwerbsarbeit: Der zeitliche Umfang unserer Arbeit. Auch dieses Thema ist unserer Ansicht nach essentiell im Kontext Neuer Arbeit, New Work, Unternehmensdemokratie, kurz: selbstbestimmter Arbeit. Wieviel jeder von Euch arbeiten will, um den gewünschten Lebensstandard zu erreichen und zu halten oder wieviel jeder von Euch arbeiten muss, weil es in der gegenwärtigen Anstellung keinen Mindestlohn gibt und man wie frau munter ausgebeutet wird: So oder so – Die Frage nach dem Arbeitsumfang lässt sich nicht von der Zukunft der Arbeit trennen.

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In der aktuellen Transformation von Arbeitswelten hinterfragen wir nicht nur die Änderung von Arbeitsstrukturen. Unserer Ansicht nach sollte sich darüber hinaus vor allem Führung ändern.

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New Work und Nachhaltigkeit

Da war sie wieder die Frage: „Was hat New Work eigentlich mit Nachhaltigkeit zu tun?“ Letzthin gestellt von einer Teilnehmerin beim Eco Design Forum wo die Kultur-Komplizen einen Workshop zum Thema „Nachhaltige, ethische, soziale Führung“ hielten.

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Ein Naturkundemuseum ist eine wirklich tolle Erfindung – Dinos, Darwin, DNA. Noch Fragen? Ja, der kleine 6-jährige in dem grünen Dinosaurier-Shirt hatte eine Frage: „Papa, wozu braucht der T-Rex eigentlich so große Zähne?“ Der Vater scherzte: „Na, kleine Zähne sind ja was für kleine Dinosaurier und Vegetarier. Der T-Rex ist doch so stark, da müssen auch die Zähne riesig sein. Am besten wirst Du auch mal so groß und stark, dann kann Dir keiner mehr was.“

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Sie brauchten keine Angst zu haben. Am Ende stand keine Bewertung, sondern nur eine Teilnahmebescheinigung. Anfang April hielten wir, mein Kollege Heiko Nowak und ich, einen Workshop an einer Hochschule in Baden-Württemberg. Es war Projektwoche und uns lag eine gute Anzahl an Anmeldungen von Studierenden vor, die mehr über selbstbestimmte Arbeit lernen wollten.

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Na, angefixt von New Work? Laloux und Konsorten gelesen und jetzt willst Du loslegen, oder? Endlich selbstbestimmt arbeiten. Sich einbringen. Mitentscheiden und Verantwortung übernehmen. Mit hübschen bunten Zetteln arbeiten, statt mit irgendeiner abgrundtief häßlichen Projektmanagement-Software, richtig? Produktive kurze Online-Konfis und Daily Sprints statt lebenszeitverkürzender Meetings, nicht wahr?

Super, so soll es sein! Und jetzt gibt es da draußen sogar etliche Unternehmen, die mit Selbstbestimmter Arbeit und New Work werben. Auf deren Website steht dann: „Für uns steht der Mensch im Mittelpunkt…“ oder so ähnlich.

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Der Fachkräftemangel scheint amtlich. Er hat es schon eine gute Weile zum Wikipediaeintrag gebracht. Und er ist immer wieder in Funk und Fernsehen zu sehen und hören, na ja: Heute eher im Netz. Jüngst zum Beispiel Steffen Kampeter, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände: „In dem Land, wo Facharbeitermangel zu JEDEM politischen und wirtschaftlichen Gespräch gehört…“ (Tagesschau 01.03., 20:00 Uhr) Aber wie steht es eigentlich um dieses immer wieder aufs neue behauptete Problem? Gibt es den Fachkräftemangel eigentlich wirklich? Wie wird er überhaupt erfasst und was sind dann mögliche Gründe dafür, dass Fachkräfte angeblich so rar sind? Mit ein bisschen Buddeln findet man ein paar interessante und durchaus plausible Antworten.

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