Sie brauchten keine Angst zu haben. Am Ende stand keine Bewertung, sondern nur eine Teilnahmebescheinigung. Anfang April hielten wir, mein Kollege Heiko Nowak und ich, einen Workshop an einer Hochschule in Baden-Württemberg. Es war Projektwoche und uns lag eine gute Anzahl an Anmeldungen von Studierenden vor, die mehr über selbstbestimmte Arbeit lernen wollten.

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Dieser Artikel ist ein Beitrag unseres Kunden flowedoo – Autorin: Elisabeth Morgner

Entscheidungen treffen im selbstorganisierten Team bei flowedoo

Es wurde schon viel geschrieben über selbstorganisierte Teams und wie sie Entscheidungen treffen. Unser Bücherregal bei flowedoo ist bester Zeuge davon, und doch sind es zwei verschiedene Dinge, über selbstverantwortliche Entscheidungsprozesse zu lesen oder sie selbst zu praktizieren. Woran erkennt man, welche Methode die geeignete ist, um zügig zu einer guten Entscheidung zu kommen?

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Intuition: Die Digitalisierung schreitet mit Siebenmeilenstiefeln voran. Natürlich macht sie auch nicht halt vor der Personalauswahl und dem Recruiting. Mittlerweile sind die ersten Algorithmen für Recruitingproesse entwickelt und werden beworben. Im August 2017 erschien in der Wirtschaftswoche der Artikel „Passende Mitarbeiter kann man berechnen“. Ganz unabhängig von der Frage, wie gut das funktioniert, stellt sich in diesem Zusammenhang einmal mehr die Frage nach den Chancen und Risiken der Intuition im Recruiting.

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Na, angefixt von New Work? Laloux und Konsorten gelesen und jetzt willst Du loslegen, oder? Endlich selbstbestimmt arbeiten. Sich einbringen. Mitentscheiden und Verantwortung übernehmen. Mit hübschen bunten Zetteln arbeiten, statt mit irgendeiner abgrundtief häßlichen Projektmanagement-Software, richtig? Produktive kurze Online-Konfis und Daily Sprints statt lebenszeitverkürzender Meetings, nicht wahr?

Super, so soll es sein! Und jetzt gibt es da draußen sogar etliche Unternehmen, die mit Selbstbestimmter Arbeit und New Work werben. Auf deren Website steht dann: „Für uns steht der Mensch im Mittelpunkt…“ oder so ähnlich.

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Angenommen es gibt den viel beschworenen Fachkräftemangel – was ja geradezu häretisch ist, das zu hinterfragen – dann sollten alle Arbeitgeber möglichst genau wissen, was Fachkräfte von ihrem Arbeitsleben erwarten. Stepstone, einer der Dinos unter den deutschen Online-Jobbörsen, veröffentlichte 2016 zu dieser zentralen Frage die hauseigene Studie „Jobs nach Maß. Was Fachkräfte wollen“. Die Ergebnisse sind MERKwürdig.

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Drei Minuten. Fast wäre es perfekt gewesen, aber eben nur fast. Aber irgendwie doch ziemlich nah dran. Um 8:30 öffnete die kleine Maimarkthalle in Mannheim am 08. März am Ende des roten Teppichs (kein erzählerisches Geschwurbel, die reine Wahrheit) ihre Türen. Der Einlass zur Lean around the clock 2018 (LATC18) fing an. Und wir brauchten noch bis 8:33 – dann verschwand der Passwortschutz unserer Website und wir waren endlich öffentlich sichtbar. Passend zu unserem ersten Ausstellerstand auf diesem wunderbar verrückten Lean Event der völlig anderen Art.

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Der Fachkräftemangel scheint amtlich. Er hat es schon eine gute Weile zum Wikipediaeintrag gebracht. Und er ist immer wieder in Funk und Fernsehen zu sehen und hören, na ja: Heute eher im Netz. Jüngst zum Beispiel Steffen Kampeter, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände: „In dem Land, wo Facharbeitermangel zu JEDEM politischen und wirtschaftlichen Gespräch gehört…“ (Tagesschau 01.03., 20:00 Uhr) Aber wie steht es eigentlich um dieses immer wieder aufs neue behauptete Problem? Gibt es den Fachkräftemangel eigentlich wirklich? Wie wird er überhaupt erfasst und was sind dann mögliche Gründe dafür, dass Fachkräfte angeblich so rar sind? Mit ein bisschen Buddeln findet man ein paar interessante und durchaus plausible Antworten.

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Dank der Recherche von Daniela, vermag ich den Zeitpunkt, an dem die E-Mail mit der Grundidee für eine Jobbörse zu mir kam, ebenfalls exakt definieren: 28.01.2016, 10:10 Uhr. Den folgenden Ablauf kann ich nicht mehr exakt rekonstruieren. Habe ich das gleich zur Kenntnis genommen, habe ich mir den langen Text, durchgelesen und sofort verstanden, was da passiert oder haben Daniela und ich erst am Abend darüber gesprochen, als ich von der Arbeit nach Hause am? Ich weiß es nicht mehr. Jedoch an eine Sache erinnere ich mich deutlich! Als ich verstanden hatte, um was es geht, war ich sofort wie elektrisiert. Denn das war das, was ich zu dem Zeitpunkt in vielen Diskussionsrunden zu der »New Work«-Idee immer wieder gehört hatte: »Der Gedanke ist ja klasse und ich würde auch gerne selbstbestimmt arbeiten, aber wo kann ich das denn?«

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Priomy kam per E-Mail zu mir. Und zwar exakt am 28.01.2016 um 9.36 Uhr. Ich bloggte seit Herbst 2015 bei den Unternehmensdemokraten und wir wollten uns in Kürze mit allen Autoren gemeinsam persönlich treffen. Andreas hatte die E-Mail zu unserem bevorstehenden Autorentreffen verschickt und darin seine Überlegungen zur Buchwebsite inkl. Blog beschrieben. In der E-Mail schrieb er etwas von „demokratischer Jobbörse“ und dass die Zielgruppe des Blogs gar nicht die wäre, die er vermutet hatte, verbunden mit der Frage „Warum biete ich (wir?) über die Website nicht eine Jobbörse für demokratische Unternehmen an, die demokratisch gesinnte MA suchen?“. „Jobbörse“ und „demokratische Unternehmen“ triggerte bei mir sofort. Eine Jobbörse im New Work Kontext wäre cool, dachte ich. Um 10.10 Uhr leitete ich die E-Mail an Stefan zur Info weiter und um 11.11. Uhr verschickte ich meine Zusage an Andreas. Von meiner Seite aus war damit der Weg für priomy, bzw. „democracy works“ (eine Wortschöpfung, die Andreas‘ Exfrau Andrea ins Spiel brachte), wie wir die Jobbörse zunächst nannten, frei.

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Bei einem Wochenende zur Sozialen Plastik nach Beuys traf ich das erste Mal auf Daniela und Stefan Röcker. Der gemeinsame Wertekanon war dadurch vielleicht schon besiegelt. Und aus einer Bekanntschaft im Zeichen der Kunst wurde Freundschaft.

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