Habt ihr schon mal versucht, New Work zu buchstabieren? So am Telefon, meine ich. Die Vertreterinnen der Generation X (und älter) unter uns, werden wissen, was ich meine: Weiterlesen

Es weihnachtet gar sehr, auch wenn das Wetter mal wieder nicht unbedingt einen weißromantischen Weihnachtstraum verheißt. Deshalb wollen wir etwas Farbe in den bislang tristen Dezember bringen…

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Einer der Gäste und Teilnehmer unserer 1. (Un)Konferenz #NKNA18 im Juni 2018 war Jörg Müngersdorff, President und CEO der Beratungsgesellschaft Synnecta NV. Erfreulicherweise war Jörg von unserer Veranstaltung und uns so angetan, dass er mich gleich einlud, beim Werkhaus18, einer Veranstaltung der Synnecta in Köln, einen Workshop über Unternehmensdemokratie durchzuführen. Dieser Post ist meine höchst persönliche Zusammenfassung des Events.

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“Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.”

Der Namensgeber unserer (Un)Konferenz #NKNA19 am 10. Und 11. Mai 2019 ist Friedrich Schiller und mit diesem Ausspruch könnte er fast als Vorreiter der New Work Bewegung begriffen werden.

Spiel(en) ist ein fundamentaler Bestandteil der menschlichen Existenz. Ohne Spiel würden wir als Kinder kaum authentische Rollen(-identitäten) testen und üben können, weniger Talente entdecken und Kompetenzen ausbilden und unser Sozialverhalten nicht so leicht entwickeln.

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Der Begriff des „New Work“ ist en vogue und viele Organisationen schreiben ihn sich auf die Fahnen, egal ob das, was sie da tun nun wirklich mit „New Work“ zu tun hat oder auch nicht. Mit Selbstorganisation hat das jedenfalls nur selten etwas zu tun – da ist schon der Sand vom Ansatz her im Getriebe. Aber lassen wir diesmal die vielen Bällebad- und Homeoffice-Blender-Unternehmen beiseite, denn um die soll es in diesem Beitrag nicht gehen. Schauen wir auf Unternehmen, die sich „ernsthaft“ damit auseinandersetzen, sich selbstbestimmt und eigenverantwortlich zu organisieren. Denn auch hier gilt leider: Gut gedacht, ist noch lange nicht gut gemacht. Und die daraus gewonnenen schlechten Erfahrungen und misslungenen Experimente bringen leider nicht nur wichtige Erkenntnisse. Denn, wenn das Misslingen nicht dem „Wie“, sondern ursächlich der Idee angelastet wird, tragen diese negativen Erlebnisse mindestens genauso dazu bei, dass der Begriff des „New Work“ immer stärker verwässert und negativ besetzt wird, wie die oben genannten New-Work-Vorgaukler. Weiterlesen

Ich bin nicht ganz sicher, aber mir scheint, dass ich in letzter Zeit Sätze wie „Wir müssen wertschätzend miteinander kommunizieren…“ oder „… das muss konstruktiv formuliert werden…“ häufiger höre als noch vor einem Jahr.

Auch bei unserer gemeinsamen Kompass-Replik bei den Unternehmensdemokraten stießen sich einige Wenige an unserer klaren und teilweise ironischen Sprache.

Natürlich bin ich nicht gegen einen konstruktiven Sprachgebrauch und wertschätzende Kommunikation, im Gegenteil. Was mir jedoch auffällt, dass sich verstärkt schwarz-weiß-Muster in der New Work Kommunikation zeigen: Das, was nicht lieb und positiv formuliert ist, wird als „böse“ abgelehnt oder gar negiert. Im Allgemeinen wird Ironie als stilistisches Mittel vielfach entweder nicht verstanden oder als „nicht wertschätzend“ abgewertet. Ich plädiere deshalb dringend für eine New Work Streitkultur!

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Dialog. Wir reden täglich: morgens, mittags, abends und nachts. Reden scheint uns selbstverständlich. Wir machen uns dabei kaum Gedanken über die Art, wie wir miteinander reden und wie wir auf das Reden der anderen reagieren. Weder erforschen wir in der Tiefe, wie wir zu bestimmten Meinungen und Argumenten gekommen sind, noch die Wurzeln unserer Emotionen. Genau das ist der Sinn und Zweck des Dialogs als Methode mit einem klaren Setting: Erkundung unserer Ansichten, mentalen Modelle, Glaubenssätze sowie der Art und Weise, wie wir miteinander kommunizieren. In einer zunehmend beschleunigten Zeit, in der Agilität schon fast zum Standardnarrativ wurde und in der wir in Echtzeit quer über den Globus mit Kollaborationstools chatten können, braucht es wieder Räume der Ruhe.

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In der aktuellen Transformation von Arbeitswelten hinterfragen wir nicht nur die Änderung von Arbeitsstrukturen. Unserer Ansicht nach sollte sich darüber hinaus vor allem Führung ändern.

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In der New Work Szene und Filterblase ist der Begriff Lean und das damit verbundene Konzept kaum diskutiert. Dies möchten wir mit diesem Beitrag ändern, denn New Work und Lean haben zentrale Gemeinsamkeiten. Gleichzeitig ist der Fokus von Lean Production und Management, Verschwendung zu reduzieren, eine ebenso hilfreiche wie wichtige Perspektive, um New Work weiter voranzubringen. Denn welches Unternehmen möchte Verschwendung nicht vermeiden?

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Neulich, vor nicht allzulanger Zeit war ich bei einer Veranstaltung über Recruiting im Kontext Neuer Arbeit / New Work. Das klang spannend und ich freute mich auf neue Impulse, um etwas dazuzulernen für unser Verständnis von New-Work-Recruiting. Und vor allem, wie wir das noch besser mit unseren vorhandenen und zukünftigen Kunden umsetzen können. Was ich mitgenommen habe waren einige prickelnde Ideen, was Ihr in Eurer Organisation machen könnt, um garantiert weniger passende Mitarbeiter*innen zu finden.

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